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Geschichte

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Hier finden Sie weitergehende Informationen zum Chrysler 300 C


Chrysler 300

Quelle: Wikipedia

Chrysler 300 steht für eine seit 1955 bestehende Serie von PKW-Modellen der Chrysler Corporation bzw. DaimlerChrysler AG. Ursprünglich als sportliche Zweitürer eingeführt, sind die aktuellen Modelle viertürige Limousinen. Aufgrund des früher jährlich wechselnden Zusatzbuchstaben in der Bezeichnung wurden die ursprünglichen 300 auch „Letter Cars“ genannt.


Geschichte

1955 wurde der Chrysler 300 erstmals vorgestellt. Er sollte das neue Zugpferd („image car“) der Chrysler-Modellpalette werden. Das Design harmonierte mit den anderen Chrysler-Fahrzeugen dieser Zeit; nicht zuletzt, weil man aus Kostengründen viele Teile aus bestehenden Produktionen verwendete. Im wesentlichen basierte das neue Modell auf dem Chrysler New Yorker, mir der Heckpartie des Chrysler Windsor. Teile der Front und das Armaturenbrett stammten vom Chrysler Imperial. Der Motor war ein Hemi-V8 mit 5,7 Liter Hubraum. Es handelte sich um eine Weiterentwicklung des 1951 vorgestellten 5,4-Liter „Firepower“-V8, dem ersten V8 im Chrysler-Angebot. Mit einer Leistung von 220 kW galt der 300 als das stärkste US-amerikanische Serienfahrzeug; DaimlerChrysler betitelt ihn heute sogar als „damals stärkste Serienlimousine der Welt“. 37 Siege und ein Geschwindigkeitsrekord (205 km/h in Daytona Beach) bei Rennen der NASCAR und der American Automobile Association bestätigten die beworbene Leistungsfähigkeit. Ursprünglich wurde die Modellbezeichnung „300“ vergeben. Später erfolgte eine Umbenennung in „C-300“, wobei das C für Coupé stehen sollte, die 300 wies auf die Leistung von 300bhp hin. In Anbetracht der späteren Letter Cars wäre „300A“ ebenso denkbar gewesen, weshalb man gelegentlich auch auf diese (nicht korrekte) Bezeichnung stößt. 1725 1955er Chrysler 300 wurden produziert.
1956 erschien der 300B mit den in den USA jährlich üblichen Änderungen an der Karosserie, u.a. wurde die Höhe der Heckflossen etwas angehoben. Der Kunde hatte die Wahl zwischen zwei 5,8 Liter-V8 (254 oder 265 kW) und zusätzlich zum vorhandenen 2-Gang-Automatikgetriebe wurde eine 3-Gang-Automatik und ein 3-Gang-Schaltgetriebe eingeführt. Die Rennerfolge des Vorjahres wurden fortgesetzt und bei der „Daytona Speed Week“ wurden mit einem 300B 230 km/h erreicht. 1102 Fahrzeuge wurden produziert.
1957 bestand mit dem 300C erstmals die Möglichkeit, ein Cabrio zu wählen. Die Leistung wurde auf 280 kW bei 6,4 Liter Hubraum gesteigert, in einer Kleinstauflage von 18 Fahrzeugen wurde der Motor auf 290 kW Leistung gebracht. Insgesamt stiegen die Verkäufe auf 2402 Fahrzeuge.
1958 wurde im 300D der bisherige Hemi-V8 zum letzten Mal verwendet. Standard war in diesem Jahr ein Hubraum von 6,4 Litern und die Leistung betrug 283 kW. Chrysler stattete - erstmals in der Firmengeschichte - 35 Fahrzeuge mit einer elektronischen Einspritzanlage aus, die 290 kW liefern sollte, sich aber als störanfällig erwies. Die meisten dieser Anlagen wurden wieder durch die üblichen Doppelvergaser ersetzt. Die Verkäufe brachen auf 809 Fahrzeuge ein, was auf die schlechte Wirtschaftslage dieser Zeit zurückgeführt wird.
1959 kam der 300E mit einem 6,8 Liter-V8. Im Gegensatz zum bisherigen Hemi hatte der Motor keilförmige Brennräume und war etwa 45 kg leichter bei nahezu identischer Leistung. Jedoch erfreuten sich die Hemi-Motoren großer Beliebtheit, so dass deren Wegfall sowie die weiterhin schlechte Konjunktur die Verkäufe auf 647 Fahrzeuge sinken ließ.
1960 wurde die Leistung wieder gesteigert. Der gleiche 6,8 Liter-V8 lieferte im 300F jetzt bis zu 300 kW und durch einen besonderen Ansaugtrakt („cross-ram“) wurden bereits in niedrigen Drehzahlbereichen hohe Leistung erreicht. Die neue selbsttragende Karosserie („unibody“) war mit der kantigen Form an den Geschmack dieser Zeit angepasst. Nur in diesen Modelljahr hatte der 300 eine angedeutete Reserveradaufnahme auf dem Kofferraumdeckel, welche jedoch nur ein optisches Gestaltungselement ohne praktischen Nutzwert war. 1212 300F konnten verkauft werden.
1961 waren die Änderungen am 300G weitgehend optischer Natur. Die Frontpartie wurde stark überarbeitet, ein neues „Gesicht“ sollte potenzielle Käufer überzeugen. Die Motoren waren die gleichen wie im Vorjahr, lediglich ein neues Dreiganggetriebe stand zur Wahl. Verkauft wurden 1617 300G.
1962 wurden einige Neuerungen eingeführt: Neben dem 300H, nach wie vor ein sportliches Luxuscoupé, wurde als Einstiegsmodell der Chrysler 300 (ohne Kennbuchstaben) als „non-letter series“ vorgestellt. Diese ersetzte die bisherige Windsor-Reihe. Die Ausstattung war einfacher als bei den H-Modellen, und während diese weiter mit den 6,8 Liter-V8 ausgerüstet waren, bekam man den 300 auf Wunsch mit einem 6,3 Liter-V8. Die 300-Modelle gab es außerdem erstmals auch mit 4 Türen. Optisch waren beide Serien ähnlich. Auffallend war die starke Reduzierung der Heckflossen, die nur noch als Andeutung vorhanden waren. Beide Serien hatten statt des Chrysler New Yorker jetzt den Windsor als Basis, was eine Gewichtsersparnis mit sich brachte. Vom 300H wurden nur 558 Stück produziert, vom 300 mit 25.020 Stück ungleich mehr. Der Basispreis des 300 lag bei 3323 $, den 300H bekam man ab 5090 $.
1963 wurden die 300 und 300J-Modelle (der Buchstabe I war übersprungen worden) rundlicher und auf Heckflossen wurde ganz verzichtet. Die Luxusreihe 300J bestand nur noch aus dem zweitürigen Coupé, während der 300 nach wie vor als Cabrio, Zwei- und Viertürer zu haben war. Bei der viertürigen Limousine jedoch handelte es sich tatsächlich um den Chrysler Saratoga, welcher als Chrysler 300 auf dem kanadischen Markt angeboten wurde. Die Motoren blieben die gleichen, beim 6,8 Liter-V8 war die Leistung leicht gesteigert worden. Produziert wurden 400 Exemplare des 300J und insgesamt 23.040 Chrysler 300 plus 1625 Saratoga/300.
1964 kam der 300K mit zwei alten Tugenden zurück: Heckflossen zierten zumindest ansatzweise das Heck, und man bekam auch in der Letter Series wieder ein Cabrio. Durch eine etwas einfacher gehaltene Innenausstattung und einer weniger aufwändigen Basismotorisierung sank der Einstiegspreis gegenüber dem Vorjahresmodell um über 1000 $. Der 6,8 Liter-V8 hatte nun einen Standard-Ansaugtrakt und einen einzelnen Vierkammervergaser, was eine Leistung von 268 kW ergab. Den „cross-ram“-Motor war gegen Aufpreis nach wie vor erhältlich. Den Chrysler 300 gab es 1964 als „Silver Series“ mit einer gehobenen und für die anderen Modelle nicht erhältlichen Ausstattung sowie einer Lackierung in Silbermetallic. Die Verkäufe stiegen auf 3647 300K sowie 26.887 non-letter 300.
1965 erschien mit dem 300L der letzte Vertreter der klassischen Letter series. Mit seiner geraden Linienführung war das Design Mitte der 1960er Jahre dem Zeitgeist angepasst. Der 6,8 Liter-V8 war nicht mehr mit dem cross-ram-Paket erhältlich, und die 300er-Modelle waren mit allen Extras der Letter-Cars zu bekommen. Ein voll ausgestatteter 300 unterschied sich nur noch durch die Typenschilder von einem 300L. Die gewohnten Karosserievarianten und Motoren wurden weitgehend (bis auf den cross-ram) beibehalten. 2845 Chrysler 300L und 27.678 300 verließen die Produktionsstätten.
Ab 1966 wurde der 6,8-Liter-V8 durch einen 7,2 Liter-V8 ersetzt, der 6,3-Liter-V8 war als Basismotor nach wie vor im Programm. Das Design war gegenüber 1965 nur geringfügig geändert worden. 47.245 Chrysler 300 wurden hergestellt, plus 2353 viertürige Limousinen für den Export nach Kanada.
1967 kam eine neue Karosserie. Sie wirkte gestreckter und flacher als die bisherigen Modelle. Der 6,3-Liter-V8 wurde aus dem Programm genommen, die nach Kanada exportierte Limousine ebenfalls. Es blieben ein ein Viertürer mit coupéhaftem Erscheinungsbild, das Coupé und das Cabrio. 21.894 Fahrzeuge wurden produziert.
1968 beliefen sich die Änderungen lediglich auf wenige optische Details. Technisch blieb alles beim alten und 34621 Einheiten verließen die Bänder.
Das 1969er Modell wurde neu gestaltet. Mit einem großen, über die gesamte Fahrzeugbreite durchgezogenen Kühlergrill waren Assoziationen zu den damals aktuellen Muscle-Cars von Chrysler nicht unbeabsichtigt. Die Optik wurde wegen der gestreckten, bauchigen Form als „fuselage styling“ (sinngemäss: Flugzeugrumpf-Gestaltung) bezeichnet. 32.472 Stück wurden gebaut.
1970 wurde gegenüber dem Vorjahr kaum etwas geändert. Ein von der Hurst Performance Group modifiziertes, sportliches Sondermodell wurde zusätzlich angeboten: Der Chrysler 300 Hurst unterschied sich optisch von der Großserie durch eine Zweifarblackierung in weiß und gold, Motorhaube und Kofferrraumklappe waren aus Fiberglas gefertigt. Vorne sorgte ein Lufteinlass für Frischluft im Innenraum (nicht für den Motor) und die Heckklappe wies einen integrierten Spoiler auf, der die Seitenlinie der Karosserie nicht störte. Der Motor war ein gegenüber der Großserie etwas leistungsgesteigerter 7,2-l-V8, der 645 Nm Drehmoment bei 3.200 min-1 lieferte. Das Fahrwerk wurde den hohen Fahrleistungen angepasst. 20.512 Chrysler 300 wurden 1970 produziert, plus 485 Hurst-Sondermodelle. Diese Verkaufszahlen ließen sich darauf zurückführen, dass durch strengere Umweltgesetze und höhere Versicherungsbeiträge in den USA potenzielle Autokäufer eher sparsame Modelle bevorzugten. Und der Chrysler 300 wurde nach wie vor ausschließlich mit dem 6,8 Liter-V8 angeboten.
1971 kam – vorerst – das Ende der seit 1955 ununterbrochen gebauten Chrysler 300. Die Karosserieformen blieben identisch mit denen der beiden Vorjahre, lediglich das Cabrio war endgültig aus dem Programm gestrichen worden. Als halbherzige Antwort auf die geforderte Sparsamkeit hatte man bei der Basisversion des 6,8-Liter-V8 die Leistung etwas reduziert. Da die 300-Serie aber ohnehin vor dem Aus stand, wurden außer dem obligatorischen Facelift keine weiteren Änderungen vorgenommen. 13.939 Stück bildeten den Abschluss.
Der Name Chrysler 300 erschien für das Modelljahr 1979 noch einmal auf dem US-Fahrzeugmarkt. Jedoch handelte es sich nur um eine Ausstattungsvariante des Chrysler Cordoba, nicht um ein eigenständiges Modell. 3811 Cordoba-300 wurden gebaut.
1999 wurde die Chrysler 300 Letter Series fortgesetzt. Ursprünglich war das Fahrzeug als Eagle Vision geplant; es gab bereits einige Werbeaufnahmen mit Eagle-Emblemen. Nachdem der Chrysler-Konzern 1998 die Marke Eagle vom Markt nahm, jedoch eine kompakte Limousine wie den Eagle Vision („import fighter“) im Programm behalten wollte, wurde das Fahrzeug kurzerhand 1999 als Chrysler 300M vorgestellt. Sein 2,7 Liter-V6 leistete 149 kW und trieb die Vorderräder an. Bis 2004 wurde dieses Fahrzeug nahezu unverändert produziert.
Der aktuelle 300 ist eine komplett neu gestaltete Limousine; zuerst wurde sie 2003 auf der New York Auto Show als Concept-Car, und im Frühjahr 2004 als Serienversion für das Modelljahr 2005 vorgestellt.
Der neue 300 wurde gebaut, um im Segment der sportlichen Limousinen in Sachen Leistungsspektrum dem BMW 5er und der Mercedes-Benz E-Klasse einen Konkurrenten entgegen zusetzen. Der 300 hat auch wie die vorgenannten einen Frontmotor mit Heckantrieb und bietet vergleichbaren Luxus zu einem günstigeren Preis. Der 300 wird in Europa ab der Austattungslinie 300C angeboten, das Basismodell 300 und 300 Touring sind nicht verfügbar. In Europa wird der 300C Touring verkauft, ein Kombimodell, das mit dem Dodge Magnum technisch verwandt ist.
In den USA wird statt dem 300C Touring ein ähnliches Modell unter dem Namen Dodge Magnum angeboten. Das äußere Styling des 300C Touring unterscheidet zum Magnum hauptsächlich in der Front, der Magnum ist jedoch im Innenraum eher auf Sportlichkeit ausgelegt. Weiter gibt es in Amerika den Dodge Charger, der ebenfalls auf der DaimlerChrysler LX-Plattform basiert.
Das Basismodell 300C kommt serienmäßig mit 18-Zoll-Alu-Rädern, Reifendruckkontrollsystem, Tempomat, Einparkhilfe, Xenonscheinwerfer, vier Scheibenbremsen, Traktionskontrolle und Vier-Stufen-Automatik. Betrieben wird er von einem 2,7-l-V6 und leistet 142 kW (193 PS).
Das „normale“ V8-Modell des 300C verfügt über einen 5,7-l-Hemi-V8. Die Steuerung dieses Motors schaltet vier Zylinder ab, wenn wenig Leistung benötigt wird, was einen geringeren Verbrauch zur Folge hat. Wenn alle 8 Zylinder angesteuert werden, bringt es der 300C auf 254 kW (340 PS) bei 529 Nm Drehmoment.
Das Topmodell ist der SRT8, der von einem 6,1 Liter großen Hemi-V8 mit 317 kW (430 PS) angetrieben wird. Es unterscheidet sich neben dem stärkeren Motor auch im Exterieur (20"-Felgen serienmäßig, Schürzen, Spoiler) und im Interieur (Sportsitze, Leder/Alcantara-Bezüge, Lederlenkrad)
Der 300C 3.0 CRD wird mit einen Sechs-Zylinder-Common-Rail-Diesel-Motor von Mercedes-Benz angeboten. Erhältlich wie alle anderen als Limousine und Touring. Mit 160 kW (218 PS) und schneller Piezo-Direkteinspritzung. Dieser ist mit einer Fünf-Stufen-Automatik versehen. Aus den 3,0 l Hubraum des V6 entwickeln sich 510 Nm bei geringen 1600/min. Mit serienmäßigem Rußpartikelfiltern beginnt der 300C CRD bei 36.000 €.
Von Anfang an wurde der 300C von Chrysler als echter Hit bezeichnet. Er ist preislich niedriger angesiedelt als vergleichbare V8-Hecktriebler anderer Marken. Angeschraubt wurden die Verkaufszahlen durch mehrere Auftritte in Hip-Hop-Videos, wodurch das Fahrzeug einen coolen und begehrenswerten Ruf bekam. Der Rapper Snoop Dogg hinterließ dem Vorsitzenden von Chrysler Dieter Zetsche, der mittlerweile die Nachfolge von Jürgen Schrempp als Vorstand angetreten hat, eine Nachricht und sagte: „What I gotta do to get that brand-new C outta you?“
Der neue 300C und der Dodge Magnum teilen sich die LX-Plattform von Chrysler, welche Komponenten der vorherigen Generation der Mercedes-Benz E-Klasse W210 enthält und auch als Plattform des Dodge Chargers fungiert. Maßgeblich übernommene Teile sind neben dem Fahrwerk, die vorderen Sitzkonsolen, der Kabelbaum, die Lenksäule (seit Modelljahr 2008 im Design der Mercedes A-Klasse ), die Fünf-Stufen-Automatik und ein abgeleiteter Allradantrieb des 4MATIC-Systems.


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